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SPD-Regionalzentrum Rhein-Neckar

Aufruf zum 1. Mai 2017

Ankündigungen

UPDATE: Alles zum 1. Mai 2017 gibt es hier.

Wir unterstützen gemeinsam mit der AfA Baden-Württemberg und der AsF Rhein-Neckar den Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum 1. Mai 2017 „Wir sind viele. Wir sind eins“. Wir laden herzlich ein an unserem Stand auf dem Heidelberger Marktplatz vorbeizuschauen. Der Demozug startet am Bismarckplatz um 10 Uhr und wird bis zum Marktplatz durch die Innenstadt ziehen. Ab 11 Uhr gibt es neben politischen Reden, wie von Michael Futterer, stellv. Landesvorsitzender der GEW, auch Speisen und Getränke, sowie Musik zum Tanzen. An unserem Stand gibt es die Möglichkeit an einer innovativen Aktion teilnehmen und sich zu aktuellen politischen Arbeitsthemen zu informieren.

Neben guten Gesprächen erwarten wir auch den Bundestagsabgeordneten Lothar Binding aus Heidelberg und die Bundestagskandidatin aus Bruchsal-Schwetzingen Neza Yildirim an unserem Stand.

Dieser Feiertag hat eine geschichtsträchtige Vergangenheit und hat trotzdem seine Bedeutung niemals verloren.  Er ist der Tag des Bekenntnisses zu Freiheit und Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Völkerversöhnung und Menschenwürde. An ihm demonstrieren Mitglieder der Arbeiterbewegung seit 1890 für diese Werte.

Die Arbeit der Zukunft entwickelt sich im Zusammenspiel mit der Digitalisierung. Diese betrifft alle Arbeitenden auf die ein oder andere Weise. Neue Berufsbilder entstehen. Neue Regeln müssen in Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und den betroffenen Arbeitnehmer*innen geschaffen werden. Gesetzliche Rahmenbedingungen, tarifvertragliche Regelungen und betriebliche Ausgestaltung müssen ineinandergreifen: um die Risiken zu minimieren und die vielen Chancen zu nutzen. Wer Flexibilität will, muss auch Sicherheit bieten.

Die betriebliche Mitbestimmung ist von Anfang an ein zentraler Punkt in der Wirtschaftsdemokratie. Sie ist ein Erfolgsmodell in Bezug auf Mitarbeiter*innen Zufriedenheit und somit des wirtschaftlichen Erfolges von Unternehmen. Tarifflucht darf sich nicht lohnen. Wir wollen, dass im Falle der Auslagerung von Betrieben oder Betriebsteilen bestehende Tarifverträge weiter ihre Gültigkeit behalten.Mobbing von Betriebsräten ist kein Kavaliersdelikt und sie muss unterbunden werden, denn sie sind die Vertreter*innen der Beschäftigten und schädigt und verringert ihre Rechte im Arbeitsleben. Das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern ist nicht gerechtfertigt. Wir wollen gleichen Lohn für gleiche Arbeit, auch Leiharbeiter*innen dürfen nicht benachteiligt sein. Wir wollen keine Menschen dritter Klasse. Dies spaltet unsere Gesellschaft und macht die Mehrheit arm im Alter.

Junge Menschen müssen eine Chance auf dem Arbeitsmarkt bekommen, dies darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein. Wir sind für freie Bildung und keine Widereinführung der Studiengebühren. Zurzeit betragen schon die Verwaltungsgebühren plus ein Semesterticket ca. 300 € pro Monat. Wir wollen Chancen geben, nicht sie erschweren und so vorzuselektieren.

Wir stehen für Toleranz und Zusammenhalt in der Gesellschaft, nicht für antidemokratische Ziele und nicht für Hass. Wir sagen deutlich nein zu denen, die zu mittelalterlichen Werten zurückkehren wollen. Deshalb rufen wir alle auf, gemeinsam mit unseren Gewerkschaften und dem DGB für gute Arbeit, mehr Gerechtigkeit und eine weltoffene Gesellschaft zu demonstrieren.

 

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