Auf die SPD kommt es an – kämpferische Stimmung beim politischen Aschermittwoch der SPD Baden-Württemberg

Veröffentlicht am 14.02.2016 in Kreisverband

Die nordbadische Delegation auf dem politischen Aschermittwoch in Ludwigsburg

Die Mitglieder der Kreisverbände SPD Rhein-Neckar und SPD Heidelberg fuhren mit zwei Reisebussen nach Ludwigsburg zum politischen Aschermittwoch der SPD Baden-Württemberg. Mit dabei waren unter anderem Marlen Pankonin, Heidelberger SPD-Kreisvorsitzende und Landtagskandidatin für den Wahlkreis Heidelberg, Lothar Binding, MdB, Thomas Funk, MdL und Kreisvorsitzender der SPD Rhein-Neckar und Dr. Andrea Schröder-Ritzrau, stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD Rhein-Neckar und Landtagskandidatin für den Wahlkreis Wiesloch.

Nils Schmid, SPD-Landesvorsitzender und Spitzenkandidat für die Landtagswahl am 13.3.2016, hielt trotz Erkältung eine kämpferische Rede. An die Adresse des CDU-Spitzenkandidaten Guido Wolf ging die Aufforderung, sich endlich zu entscheiden, ob er in der Frage der Flüchtlingspolitik nun dem Kurs Merkels oder dem Kurs Seehofers folge. In diesen Zeiten dürften keine Abstriche am Grundgesetz und Rechtsstaat gemacht werden. „Wir brauchen Politiker, die versöhnen statt zu spalten“, rief der Schmid vor über 700 begeisterten Gästen.
Frank-Walter Steinmeier warb im Ludwigsburger Forum dafür, auf die Anziehungskraft Deutschlands für Migrantinnen und Migranten aus aller Welt stolz zu sein. „Deutschland ist für viele Menschen ein Hoffnungsanker“, betonte der Außenminister, „das war nicht immer so, dafür haben wir hart gearbeitet.“ Die Bundesrepublik stehe eben nicht nur für Autos, Bier und Fußballweltmeister, sondern für Stabilität, Humanität und Demokratie. Deshalb werde das Land respektiert und bewundert. „Darüber sollten wir uns nicht beklagen!“ Steinmeier ging umfassend auf die Krisen in der Welt ein und formulierte sein grundlegendes Credo: Dass man immer wieder reden und für die eigenen Positionen werben müsse. Es sei gut, dass die SPD Teil der Bundesregierung sei, denn „sie steht für aktive Friedenspolitik“. Mit Beharrlichkeit über viele Jahre hinweg gelinge es Staaten und Politiker an einen Tisch zu bringen. Nichts ist schlimmer als Dialoge zu verhindern oder abzubrechen. Das seien die wichtigsten Bausteine einer erfolgreichen und friedlichen Diplomatie. Denn Frieden sei das oberste Ziel, das mit diplomatischen und humanitären Mitteln erreicht werden müsse. Hier folge die SPD Willy Brandts berühmtem Ausspruch, dass Frieden nicht alles sei, aber alles  nichts ohne Frieden.
Abschließend rief Frank-Walter Steinmeier die Genossinnen und Genossen dazu auf, in der heißen Phase des Wahlkampfes voll durchzustarten und zu kämpfen. „Die SPD steht wie keine andere Partei für sozialen Zusammenhalt. Darauf können wir stolz sein!“

 

Nordbadische Delegation beim politischen Aschermittwoch in Ludwigsburg

Irmtraud Spinnler, Heidelberger Gemeinderätin

Die Stimmung in der Delegation war hervorragend

Die Delegation im Ludwigsburger Forum

Die Landtagskandidatinnen Dr. Andrea Schröder-Ritzrau und Marlen Pankonin

Nils Schmid, SPD-Spitzenkandidat in Baden-Württemberg und Frank-Walter Steinmeier, Außenminister

Lothar Binding, Dr. Andrea Schröder-Ritzrau, Frank-Walter Steinmeier, Marlen Pankonin, Stella Kirgiane-Efremidis

 

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