Pressemitteilung zur Jahreshauptversammlung der AfA

Veröffentlicht am 30.08.2017 in Pressemitteilungen

Forderung nach zielgerichteter Ansiedlung von Arbeitsplätzen und mehr Wirtschaftsflächen

Verkehr, Digitalisierung und Mitbestimmung als Schlüsselthemen

 

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD Heidelberg hat auf ihrer Jahreshauptversammlung am vergangenen Dienstag ihren Arbeitsfokus für das kommende Arbeitsjahr festgelegt und ihren Vorstand neu gewählt.

Thematisch will die Arbeitsgemeinschaft an ihre bisherige Arbeit nahtlos anknüpfen. In Hinblick auf die Entwicklung Heidelbergs als Standort für Arbeit soll insbesondere die Frage ausreichender Wirtschaftsflächen im Fokus bleiben. Heidelberg als Anziehungsort für Unternehmen und Arbeitsplätze braucht ein zukunftsfähiges Flächenkonzept für Wachstum und Neuansiedlungen, so die Position der Arbeitnehmenden in der SPD. Der einstimmig wiedergewählte Vorsitzende, Mark Fischer, erklärte dazu: „Ein Ausspielen von Wohnbebauung gegen Wirtschaftsflächen schadet der Entwicklung der Stadt als prosperierendem Oberzentrum in der Metropolregion. Darum muss die Förderung günstigen Wohnraums und die Ausweisung von Wirtschaftsflächen im gesamten Stadtgebiet gleichermaßen stattfinden.“

Dabei kommt aus Sicht der AfA insbesondere auch die Frage der Verkehrssituation eine entscheidende Rolle zu. Wer den Verkehr z.B. im Neuenheimer Feld regulieren wolle, müsse Alternativen aufzeigen, die für Menschen machbar und bezahlbar bleiben. Die AfA fordert eine intensive Beschäftigung mit dem Thema Verkehr auch in Hinblick auf den Masterplan Neuenheimer Feld. Die „eine“ Lösung wird es dabei aus Sicht der Genossinnen und Genossen nicht geben. Denkbar wären nach dem vorläufigen Aus für die Straßenbahn Mischformen von motorisiertem Individualverkehr, Elektromobilität und einem innovativem ÖPNV-Modell bis hin zum autonomen Fahren. Damit könnte Heidelberg auch Modellcharakter für die Zukunft entwickeln.

 

Ein weiteres klar betriebliches aber auch bundespolitisches Thema soll die betriebliche Mitbestimmung unter dem Einfluss der Digitalisierung bleiben. Die AfA hatte die Veränderungen der Arbeitswelt durch Digitalisierung mit mehreren Fachveranstaltungen begleitet. Dieser Weg soll weiter fortgesetzt werden.

Als Vorsitzender bestätigt wurde Mark Fischer mit einem einstimmigen Ergebnis der Anwesenden. Komplementiert wurde der Vorstand durch die stellv. Vorsitzenden Mia Koch und Stefan Württenberger, Till Knaudt als Schriftführer, sowie den Beisitzenden Milena Brodt, Gerri Kannenberg, Mirko Geiger, David Vössing und Armin Wojdschiski. Vössing rückte für Jan Stallkamp in den Vorstand, der nicht erneut kandidierte.

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