Bericht zur Jahreshauptversammlung der SPD Heidelberg am 2. Mai 2016

Veröffentlicht am 12.05.2016 in Kreisverband

Der SPD-Kreisverband Heidelberg traf sich am 2. Mai 2016 zur Jahreshauptversammlung im Forum am Park. Rund 70 Delegierte nahmen die Berichte des Kreisvorstandes, der SPD-Stadtratsfraktion, des Bundestagsabgeordneten Lothar Binding und der zahlreichen Arbeitsgemeinschaften (Jungsozialist*innen und Juso-Hochschulgruppe, Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Jurist*innen (ASJ), Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) , QueerSozis und Arbeitsgemeinschaft der über 60-Jährigen (AG60 +)) entgegen und diskutierten über die Erneuerung der SPD auf Landes- und Bundesebene.

Die diesjährige Jahreshauptversammlung begann mit einer Neuerung: Eine halbe Stunde vor Beginn trafen sich Neumitglieder und Interessierte um einen kurzen Input über die formalen Abläufe der Wahlgänge und Antragsberatungen zu hören. Die Idee dazu entstand auf dem letzten Neumitgliederseminar und wurde sehr gut angenommen.

Kurz nach 19 Uhr begann die Sitzung mit der Vorstellung der Rechenschaftsberichte der verschiedenen SPD-Gremien und Organisationen im vergangenen Jahr, die die Facetten des vielfältigen Parteileben in Heidelberg aufzeigte, an dem sich immer mehr Ehrenamtliche beteiligen. Schwerpunkte der Arbeit der Arbeitsgemeinschaften bildeten das Engagement gegen Rechts und insbesondere die AfD, Veranstaltungen zu geschlechter- und bildungspolitischen Themen oder Fachdiskussionen zu juristischen Themen. Der Landtagswahlkampf dominierte bis März die Arbeit in den verschiedenen Gruppierungen, die hierzu zahlreiche Veranstaltungen organisierten, sich an Infoständen beteiligten und mit Bürger*innen ins Gespräch kamen.

Auf Antrag des Ortsvereins Rohrbach beschäftigten sich die Genoss*innen anschließend mit der Erneuerung der SPD in Bund und Land und nahmen die Beschlussvorlage mit bei wenigen Enthaltungen einstimmig an. Darin werden Neuwahlen des Landesvorstands spätestens nach der Sommerpause und die Einleitung eines breiteren inhaltlichen, personellen und organisatorischen Erneuerungsprozesses gefordert. Des Weiteren wurden Anträge auf eine Reform der Erbschaftssteuer und zur Verbesserung der  Familienfreundlichkeit von SPD-Veranstaltungen in Heidelberg beschlossen. Die Nominierung des Direktkandidaten/der Direktkandidatin zur Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis 274  Heidelberg-Weinheim soll wieder in einer Mitgliederversammlung statt einer Delegiertenkonferenz erfolgen. Dies hat sich als Erfolgsmodell in der SPD Heidelberg und Rhein-Neckar bewährt.

Mit seiner Nachwahl zum Beisitzer im SPD-Kreisvorstand komplettiert der 30-jährige Diplom-Chemiker Gerri Kannenberg wieder den Kreisvorstand, nachdem vor wenigen Wochen Adrian Rehberger seinen Rücktritt aus dem Vorstand erklärt hatte.

 

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